SARA CZERNY
KÜNSTLER BIOGRAPHIE
Sara Czerny, geb. 1983, ist eine Aquarell- und Mixed-Media-Künstlerin mit Sitz in Niedersachsen, Deutschland. Als Tochter eines talentierten Hobbymalers ist sie von Kindheit an mit der Kunst in Berührung gekommen. Ihr instinktives Verständnis für Ästhetik und Komposition führte sie zunächst zu einer Karriere als Digitaldesignerin. Doch erst als sie sich den traditionellen Maltechniken zuwandte, fand sie schließlich ihre ganz eigene, unverwechselbare künstlerische Stimme.
Ihre Arbeit basiert auf Konzepten, Symbolik und Synthese. Dabei mischt sie frei verschiedene Medien, Techniken, Themen und Inspirationen. In ihren Gemälden legt sie oft verborgene Wahrheiten und Mechanismen offen und lenkt die Aufmerksamkeit ganz bewusst auf formale Entscheidungen. Humor und Satire dienen ihr als Werkzeuge, um die Unvorhersehbarkeit und Absurdität des Lebens und der Natur zu entlarven. Die Darstellung der Themen in ihren Bildern ist von Ehrlichkeit und Offenheit geprägt.
Sara entwickelt ihre Fähigkeiten stetig weiter, indem sie sich immer wieder an neuen, anspruchsvolleren Techniken versucht und neue Medien erforscht. Derzeit baut sie ihre professionelle Praxis weiter aus: Sie nimmt an regionalen und internationalen Kunstwettbewerben teil, wirkt an öffentlichen Veranstaltungen sowie Outdoor-Installationen mit und bereitet parallel dazu ihre ersten eigenständigen Kollektionen vor.
Sie ist Gründungsmitglied der Kunstlerei und leitet dort alle Aquarell-Meisterkurse, die Kurse für Kunstgeschichte sowie Kunst- und Farblehre, ausgewählte Mixed-Media-Workshops und die exklusive Erlebnis-Workshop-Reihe Slow Art.
In unserem Webshop können Sie zudem von Sara persönlich zusammengestellte Materialsets erwerben. Diese enthalten hochwertige Produkte in Künstlerqualität, die sie basierend auf ihrer eigenen Erfahrung und Expertise sorgfältig ausgewählt hat. Praktisch für Sie gebündelt, damit Sie direkt mit den bestmöglichen Werkzeugen in Ihr eigenes kreatives Schaffen eintauchen können.
ARTIST STATEMENT
In meinen Arbeiten erforsche ich die Unvorhersehbarkeit des Lebens und der Form, die Instabilität der Wahrnehmung sowie die Mehrdeutigkeit von Worten und Bedeutungen. Mich fasziniert, wie Realität durch Proportion, Perspektive, Form, Licht und Farbe konstruiert wird – und wie diese Strukturen offengelegt, gebogen oder aufgebrochen werden können. Ich hinterfrage die Autorität etablierter Systeme und Regeln ebenso wie sogenannte Lebensweisheiten und konditionierte Sichtweisen. Es drängt mich danach, verborgene Mechanismen und nackte Wahrheiten zu enthüllen; dabei bediene ich mich Symbolen und Assoziationen, die ich oft bis ins Absurde und Satirische steigere. Meine Gemälde balancieren zwischen Humor und Unbehagen, Kontrolle und Störung, Konstruktion und Einsturz. Die Verzerrung spielt eine zentrale Rolle in meinem Schaffen: Körper dehnen, falten oder reißen sich, Proportionen verschieben sich, Perspektiven zersplittern und Schatten widersprechen ihrem Ursprung. Ich nutze Deformation und Dekonstruktion als Werkzeuge, um das scheinbar Feststehende zu destabilisieren.
Ich mische Medien und Techniken völlig frei und glaube an einen synthetischen Ansatz; meine Inspiration entspringt sowohl organischen als auch konstruierten Formen. Ich lasse mich von Poesie, Musik, Natur, Kunst, Emotionen, Theorien oder Konzepten leiten. Oft setze ich Text ein, um die fehlenden Teile einer Geschichte zu ergänzen, Hinweise zu hinterlassen oder aufzuzeigen, wie oberflächlich und folgenlos Worte sein können. Farbe setze ich systematisch ein, um Struktur zu schaffen und meinen Bildern weitere Bedeutungsebenen zu verleihen. Dabei greife ich häufig auf kontrollierte, minimalistische Paletten zurück, die auf Primärfarben, kontrastierenden Schemata oder Symbolik basieren. Es ist nicht mein Ziel, geschlossene Narrative zu erzeugen. Meine Arbeiten sind zwar durchdacht, detailreich und oft persönlich, bleiben jedoch stets offen und laden zur eigenen Interpretation ein.
Kreativ-Projekte
Dagmar Glemme "Der Weg der Steine" Renovierungsarbeiten
2026/2027
Dieses Großprojekt umfasst alle Arbeiten zur Reinigung, Restaurierung und Erhaltung der Steine von Dagmar Glemme, damit sie die Hansestadt Uelzen auch in den kommenden Jahren voller Stolz repräsentieren können. Das Projekt erstreckt sich über zwei Jahre und soll im Jahr 2027 abgeschlossen werden. Die Vorarbeiten sind bereits im Gange.
Kunst Hoch 3: Ausstellung im Freien am Schnellenmarkt
2025
Unsere Projekte, die in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Anke Späth und Brigitte Schulz von „Unser kleines Stadtatelier“ entstanden sind, gehörten zu den Gewinnern und wurden voller Stolz bei der Open-Air-Ausstellung zum Spätsommerende auf dem Schnellenmarkt präsentiert.
Weinmarkt, Uelzen 2026
2025
Der farbenfrohe Palettentisch, den wir gemeinsam mit den Mitgliedern von „Unser kleines Stadtatelier“ gestaltet und mit den passenden Originalgemälden ausgestattet haben, stand als zentrales Glanzstück bei der Eröffnungszeremonie des Uelzener Weinmarkts 2025 mit dem Bürgermeister und der Weinkönigin im Mittelpunkt und verblieb dort für die gesamte Dauer der Veranstaltung.
Meine Lieblingsprodukte
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Für den Großteil meiner Arbeiten verwende ich Pinsel von daVinci und liebe es, mit ihnen zu arbeiten.
Für meine Aquarelle nutze ich normalerweise den französischen Verwaschpinsel in den Größen 2 und 4 aus der Casaneo-Linie sowie den Kolinsky-Schlepper (Reservoir Liner) in Größe 6.
Für Acrylgemälde verwende ich ein Pinselset von daVinci aus der grünen Serie ‚FIT Synthetics‘ – jeweils in den Größen 6 und 12 als Rund- und Flachpinsel.
Zudem besitze ich eine Auswahl an verschiedenen Hilfspinseln, die ich für ganz bestimmte Effekte einsetze.
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Ich male derzeit mit einer selbst zusammengestellten Palette verschiedener Marken. Diese habe ich nach reiflicher Überlegung aus hochwertigsten, von mir ausgewählten Monopigment-Farben kreiert. Sie besteht aus Farben von Winsor & Newton, Sennelier, Daniel Smith, Schmincke, der Rembrandt-Linie von Royal Talens und MaimeriBlu.
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Ich verwende verschiedene 300 g/m² schwere Papiere aus 100 % Baumwolle, darunter Hahnemühle, Fabriano, Arches und Canson.
Für meine reinen Aquarellbilder sowie für Line-and-Wash-Skizzen bevorzuge ich feinkörniges (cold pressed) oder Torchon-Papier. Für Mixed-Media-Arbeiten greife ich auf satiniertes (hot pressed) Papier aus denselben Serien zurück.
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Für meine Mixed-Media-Designs nutze ich außerdem eine Vielzahl anderer Medien und Materialien. Meine Acrylfarben stammen aus der Amsterdam-Linie von Royal Talens. Bei den Tuschen und Tinten setze ich auf Rohrer & Klingner sowie Koh-I-Noor. Zu den weiteren Medien, die ich verwende, gehören die Promarker von Winsor & Newton, Softpastelle von Sennelier, Fineliner aus der Pigma Micron-Linie von Sakura sowie von Winsor & Newton und Acrylmarker aus der Posca-Linie von Uni. Auch meinen treuen Druckbleistift von Faber-Castell habe ich jederzeit griffbereit.